Buchhandel trifft Verlag: VLB-TIX

Die digitale Vorschau VLB-TIX ist in aller Munde: Schulungen, Informationsveranstaltungen, Meldungen in der Branchenpresse – hier tut sich ganz gehörig etwas zum Start dieses gänzlich neuen Bestell-, Katalogisier- und Informationssystems.

Buchhandel trifft Verlag: VLB-TIX

Wie sich aber die neuen Aufgaben in Buchhandel und Verlag, die VLB-TIX mit sich bringt, im Einzelnen gestalten, darum sollte es am 18. Mai gehen. Impulsgeber für das Gespräch im mit 50 Personen sehr gut besuchten Konferenzraum des Wichern Verlags: Marie Birkert (KulturKaufhaus Dussmann), Annika Joscht (Aufbau Verlag), Marion Seelig (Ullstein Buchverlage).

An vorderster Stelle berichteten die drei Podiumsgäste aus ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit der Software, die ausnahmslos positiv waren. Zu nennen wäre: Überwindung von oft mühsamen Abläufen in Papierform (so etwa die berüchtigten Post-Its, Eselsohren und eiligen Notizen in den Vorschauen), Bündelung verschiedener Abteilungen wie Presse, Marketing und Vertrieb über ein zentrales Tool sowie die Möglichkeit, das VLB-TIX-Erscheinungsbild je nach Adressat anzupassen.

Freilich ist auch VLB-TIX noch nicht gänzlich tückenfrei – für konkrete Fragen und Support vor Ort standen von der Entwicklungsfirma NEWBOOKS Solutions daher die Kollegen Moritz Hodde (Geschäftsführender Gesellschafter) und Michael Lechler (Vertrieb D-A-CH) bereit und beantworteten Fragen aus dem Publikum.

Einige Probleme konnten identifiziert werden – so etwa die fehlende Möglichkeit, Vertreter- und Buchhandels-Benutzerkonto beim Vertreterbesuch so zu verschalten, dass die Vertreterbestellung direkt während des Besuchs beim Buchhändler erledigt werden kann. Auch das Zusammenstellen eines Programms aller zu einem größeren Konzern gehörenden Verlage ist (noch) nicht ohne Weiteres möglich. Anregungen, wie etwa die Möglichkeit, aus dem VLB-TIX-Datenbestand eine Vorschau in druckfähiger Auflösung zu generieren, wurden vom Entwicklerteam interessiert aufgenommen.

Immer wieder fiel der Spruch von der Henne und dem Ei: Sind es die Verlage, die mit gutem Beispiel vorangehen sollten, flächendeckend »loszutixen«, damit der Handel mitzieht – oder sollte der Buchhandel die Verlage stärker in die Pflicht nehmen, das System (samt sorgfältiger Titelpflege) konsequent einzusetzen?

Um hier – zumindest im Berlin-Brandenburger Raum – das Gespräch aufrechtzuerhalten und die gegenseitigen Wünsche und Hoffnungen besser zu artikulieren, regten ganz spontan Anne Gentes (Ullstein Buchverlage) und Andreas Krauß (Aufbau Vertrieb) die Einrichtung eines regelmäßigen »VLB-TIX-Stammtischs Berlin« an. Dieser wird sich zum ersten Mal am 28. Juni 2016 um 19 Uhr im Restaurant »Max und Moritz«, Oranienstraße 162, Berlin-Kreuzberg zusammenfinden. Bei Interesse an der Teilnahme melden Sie sich gern bei uns in der Geschäftsstelle! Eine Einladung an alle Mitglieder erfolgt noch einmal Anfang Juni.

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